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Fallschirmspringen Wallis – Freifall über den Walliser Alpen

Fallschirmspringen

Fallschirmspringen Wallis

Fallschirmspringen aus dem Wallis – Interlaken im Norden, Locarno im Süden. Majestetische Alpenkulisse beim Freifall über der Schweiz.

AFF Ausbildung starten

Fallschirmspringen aus dem Wallis

Zwei erstklassige Dropzones in Reichweite – Interlaken nördlich, Locarno südlich der Alpen

Fallschirmspringen im Kanton Wallis – zwischen zwei Welten

Das Rhonetal bietet zwei Sprungoptionen in verschiedene Richtungen

Der Kanton Wallis ist das Herz der Schweizer Alpen – hier thronen Matterhorn, Weisshorn und das Dom, die höchsten Gipfel des Landes. Wer im Wallis lebt oder zu Besuch ist und Fallschirmspringen möchte, steht vor einer ungewöhnlich guten Ausgangslage: Gleich zwei erstklassige Dropzones liegen in Reichweite – in unterschiedliche Richtungen. Im Norden, über den Lötschberg oder Rawil, wartet Skydiving Interlaken im Berner Oberland (ca. 75 Minuten). Im Süden, über den Simplon oder durch den Tunnel, liegt Para Centro Locarno am Lago Maggiore (ca. 90 Minuten).

Diese geografische Lage macht das Wallis zu einem einzigartigen Ausgangspunkt im Schweizer Fallschirmsport. Je nach persönlicher Präferenz – alpines Berner Oberland oder mediterranes Tessin – wählen Walliser Springer den passenden Sprungplatz. Viele nutzen beide und erleben damit zwei völlig unterschiedliche Landschaften im Freifall.

AFF-Ausbildung für Walliser Springer

Für die AFF-Ausbildung (Accelerated Freefall) empfiehlt es sich, einen Sprungplatz zu wählen und dort die Ausbildung konzentriert abzuschliessen. Beide Optionen – Interlaken und Locarno – bieten vollständige AFF-Programme mit BAZL-zertifizierten Coaches. Eine AFF-Ausbildung über beide Dropzones zu verteilen ist möglich, da die Ausbildung schweizweit standardisiert ist und an jedem zugelassenen Sprungplatz fortgeführt werden kann.

Freifall mit Matterhorn-Sicht?

Ein häufiger Wunsch von Walliser Springern ist der Blick auf das Matterhorn aus der Vogelperspektive. Während es keine Dropzone direkt im Rhonetal gibt, bieten die Sprünge in Interlaken bei guter Sicht eine beeindruckende Alpenperspektive auf das Berner und Walliser Hochgebirge. Wer von Locarno springt, geniesst die einzigartige Kombination aus See, Alpensüdseite und mediterraner Landschaft.

Fallschirmspringen Wallis – Fakten
2 DZs erreichbar
Interlaken & Locarno
4'000 m
Absprunghöhe
~75 Min.
nach Interlaken
~90 Min.
nach Locarno
Mai – Nov.
Beste Saison
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Nächste Sprungplätze ab dem Wallis

Nord oder Süd – beide Optionen bieten spektakuläre Bedingungen

Kanton Bern – ~75 Min.
Skydiving Interlaken
Cessna Grand Caravan EX
4'000 m – Eiger, Mönch, Jungfrau
Mai – Oktober
Website besuchen ↗
Kanton Bern – ~90 Min.
Swiss Boogie – Kappelen
Pilatus PC-6
4'000 m – Ganzjährig
Ganzjährig (wetterabhängig)
Website besuchen ↗
Kanton Tessin – ~90 Min.
Para Centro Locarno
Pilatus PC-6 Porter
4'000 m – Lago Maggiore
März – November
Website besuchen ↗

Alle Sprungplätze auf der Karte → Sprungplätze Schweiz ansehen

Wie starte ich mit dem Fallschirmspringen aus dem Wallis?

Schritt für Schritt vom ersten Sprung zur eigenen Lizenz

01

Tandemsprung als Einstieg

Starte mit einem Tandemsprung in Interlaken oder Locarno. Du springst mit einem erfahrenen Tandempiloten, brauchst null Vorkenntnisse und erlebst die Aussicht auf die Alpen – von Norden oder Süden – aus 4'000 Metern. Perfekt, um zu spüren, ob der Sport zu dir passt.

02

AFF-Kurs buchen

Nach dem Tandemsprung wählst du deinen bevorzugten Sprungplatz und buchst dort den AFF-Kurs. 8 Levels, BAZL-zertifizierte Coaches, und du lernst alles, was du für das selbständige Springen brauchst – von der Freifalltechnik bis zur Notfallprozedur.

03

Konsolidierungssprünge

Mit den weiteren Übungssprüngen bis zur Mindestanzahl von 25 kannst du auch zwischen den zwei Dropzones wechseln – die AFF-Ausbildung ist schweizweit standardisiert und anerkannt. So erlebst du sowohl das Berner Oberland als auch das Tessin aus der Vogelperspektive.

04

Lizenz & Selbständigkeit

Mit 25 Sprüngen und bestandener Theorieprüfung erhältst du die FAI-A-Lizenz. Als Walliser Lizenzierter stehen dir beide nahen Dropzones offen – je nach Wetter und Lust wählst du Interlaken oder Locarno als Tagesausflugsziel.

0
Absprunghöhe
0
Freier Fall
0
Fallgeschwindigkeit
0
Fahrzeit zum nächsten DZ

Häufige Fragen zum Fallschirmspringen aus dem Wallis

Alles über Sprungplätze, Anreise und den Fallschirmsport in der Region

Je nach Wohnort im Wallis variiert das leicht. Aus dem Oberwallis (Brig, Visp) ist Skydiving Interlaken via Lötschberg/Simplon-Autobahn in ca. 75 Minuten erreichbar. Para Centro Locarno im Tessin ist via Simplon-Pass oder Simplontunnel in etwa 90 Minuten zu erreichen. Aus dem Unterwallis (Sitten, Martigny) ist die Fahrzeit nach Interlaken über den Rawil ähnlich.

Von Brig nach Interlaken sind es je nach Route ca. 70–80 Minuten mit dem Auto (via A9 und Lötschbergtunnel oder Strasse). Von Sitten/Sion sind es via Grimsel/Susten oder durch den Lötschbergtunnel ca. 75–90 Minuten. Die Bahn ist ebenfalls eine Option – mit dem BLS Lötschberg-Tunnel ist Interlaken schnell erreichbar.

Die beste Zeit für Sprünge ab Interlaken ist Mai bis Oktober, mit Höhepunkt von Juni bis September. Para Centro Locarno bietet mit März bis November eine der längsten Saisons der Schweiz, profitiert vom mediterranen Klima der Alpensüdseite. Walliser haben also fast das ganze Jahr über eine Sprungmöglichkeit – sobald die Saison in Interlaken endet, läuft Locarno noch bis November.

Direkt über dem Matterhorn springt man leider nicht – es gibt keine Dropzone im Rhonetal. Von Interlaken aus sieht man bei sehr klarer Luft in Richtung Wallis die grossen Viertausender, darunter Teile des Walliser Hauptkamms. Für den Blick auf das Matterhorn sind andere Perspektiven besser geeignet. Der Sprung in Interlaken punktet dafür mit dem einzigartigen Berner Dreigestirn-Panorama.

Ja, das ist möglich. Die AFF-Ausbildung ist in der Schweiz nach einheitlichen Standards des BAZL geregelt. Sprünge und Levels, die du an einem zugelassenen Schweizer Sprungplatz absolvierst, werden an jedem anderen anerkannt. Es empfiehlt sich jedoch, zumindest die ersten Levels konsekutiv an einem Platz zu machen, damit dein Coach deine Entwicklung gut begleiten kann.

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