Fallschirmspringen Glarus
Fallschirmspringen aus dem Kanton Glarus – zwei Sprungplätze in etwa gleicher Distanz: Beromünster im Westen und Altenrhein im Norden. Einzigartiger Freifall über den Glarner Alpen.
AFF Ausbildung startenFallschirmspringen im Kanton Glarus
Zwei Dropzones in 60–65 Minuten erreichbar – freie Wahl für Glarner Skydivers
Fallschirmspringen im Kanton Glarus
Sprungplätze, Ausbildung und alles über den Fallschirmsport im Glarnerland
Der Kanton Glarus ist mit seiner schlanken, tief eingeschnittenen Talstruktur eine der eindrücklichsten Landschaften der Ostschweiz. Das Glarnerland liegt zwischen imposanten Alpenketten – der Tödi im Hintergrund, der Glärnisch über dem Tal und rundum vergletscherte Gipfel. Für Skydivers ist Glarus geografisch interessant: Zwei erstklassige Sprungplätze liegen in nahezu gleicher Distanz – Skydive Luzern in Beromünster (~60 km westwärts) und Skydiving Ostschweiz in Altenrhein (~65 km nordwärts). Je nach Wetter, Wochentag und Vorliebe kannst du als Glarner Skydiver frei wählen.
Was einen Sprung über dem Glarnerland so besonders macht: Du startest zwar von einer der umliegenden Dropzones, aber das Panorama das sich aus 4'000 Metern öffnet, umfasst die gesamte Bergwelt der Ostschweiz. Die markanten Silhouetten der Glarner Alpen – Tödi, Hausstock, Clariden – zeichnen sich klar am Horizont ab. Von Beromünster aus blickst du westwärts ins Luzerner Mittelland und hast gleichzeitig die Alpen im Süden vor Augen. Von Altenrhein aus siehst du den Bodensee und die Ostschweizer Bergketten gleichzeitig.
Zwei Sprungplätze in etwa gleicher Distanz
Skydive Luzern in Beromünster (~60 km) setzt die Cessna 208 Supervan ein und ist von April bis Oktober in Betrieb. Die Anlage ist für ihre Schulangebote und das professionelle Ambiente bekannt. Skydiving Ostschweiz in Altenrhein (~65 km) fliegt mit dem Pilatus PC-6 Porter und ist ebenfalls von April bis Oktober offen. Beide sind BAZL-zugelassen und bieten vollständige AFF-Ausbildungen. Glarner Skydivers können je nach Wetterfenster und persönlichen Vorlieben wechseln – oder bei beiden Anlagen parallel springen.
Freifall und die Glarner Alpenlandschaft
Das Glarnerland gilt als eines der wildesten Alpentäler der Schweiz. Aus dem Flugzeug – und erst recht im freien Fall – erschliesst sich diese Dramatik auf eine ganz neue Art. Die steilen Bergflanken, die engen Täler und die schneebedeckten Gipfel wirken aus 4'000 Metern wie eine Relief-Karte. 55 Sekunden Freifall mit 200 km/h über dieser Kulisse sind eine Erfahrung, die Glarner Skydivers regelmässig nach Beromünster oder Altenrhein zurückkehren lässt.
AFF-Ausbildung für Glarner Einsteiger
Die AFF-Ausbildung ist an beiden Dropzones verfügbar. Wer Wert auf eine besonders gute Zugverbindung legt, nimmt die Linth-Strecke nach Zürich und fährt von dort nach Altenrhein. Wer lieber mit dem Auto anreist, wählt je nach Tagesform Beromünster oder Altenrhein. Der AFF-Kurs selbst dauert typischerweise 2–4 Monate bei regelmässigem Springen an Wochenenden – oder intensiver in einer Ferienwoche. Mit 25 Sprüngen und bestandener Theorie erhältst du die FAI-A-Lizenz.
Sprungplätze in der Nähe von Glarus
2 professionelle Dropzones in 60–65 Minuten erreichbar
Alle Sprungplätze auf der Karte → Sprungplätze Schweiz ansehen
Wie starte ich mit dem Fallschirmspringen?
Vom ersten Erlebnis zur eigenen Lizenz – der Weg für Glarner Einsteiger
Tandemsprung als Einstieg
Der klassische Einstieg ist ein Tandemsprung mit einem professionellen Instruktor. Von Glarus aus erreichst du Skydive Luzern in Beromünster oder Skydiving Ostschweiz in Altenrhein in rund 60–65 Minuten. Du springst gesichert aus dem Flugzeug, erlebst 55 Sekunden Freifall aus 4'000 Metern und erhältst danach ein klares Bild davon, ob Fallschirmspringen als Sport für dich das Richtige ist.
AFF-Kurs buchen
Der AFF-Grundkurs (Accelerated Freefall) beginnt mit einem intensiven Bodentag, an dem du Ausrüstung, Notfallverfahren und Sprungabläufe trainierst. Danach startest du mit AFF-Level 1, wo zwei Coaches direkt neben dir im freien Fall bleiben. Voraussetzung: Mindestalter 16 Jahre, gute körperliche Verfassung. Du kannst die Ausbildung an beiden Dropzones starten und bei Bedarf auch wechseln.
Konsolidierungssprünge
Nach den 8 AFF-Levels folgen Konsolidierungssprünge bis zur Mindestanzahl von 25 Gesamtsprüngen. Du vertiefst Freifall-Manöver, übst Schirmsteuerung und landest mit zunehmender Präzision. Als Glarner Skydiver hast du den Vorteil, zwischen zwei Dropzones wählen zu können – je nachdem, wo das Wetter besser ist oder die Lift-Zeiten passen.
Lizenz & Selbständigkeit
Mit 25 Sprüngen und bestandener Theorieprüfung erhältst du die FAI-A-Lizenz. Ab diesem Moment darfst du selbständig an allen BAZL-zugelassenen Sprungplätzen der Schweiz springen – also sowohl Beromünster als auch Altenrhein stehen dir weiterhin offen, plus alle anderen Schweizer Dropzones. Viele Glarner Springer nutzen die Flexibilität und besuchen im Laufe einer Saison mehrere Anlagen.
Häufige Fragen zum Fallschirmspringen in Glarus
Alles, was du vor deinem ersten Sprung wissen solltest
Von Glarus aus sind zwei Dropzones in fast gleicher Distanz erreichbar: Skydive Luzern in Beromünster (~60 km, Kanton Luzern) im Westen und Skydiving Ostschweiz in Altenrhein (~65 km, Kanton St. Gallen) im Norden. Beide sind BAZL-zugelassen, bieten AFF-Ausbildungen und Tandemsprünge an und sind von April bis Oktober in Betrieb.
Je nach gewähltem Sprungplatz variiert das Panorama: Von Beromünster aus siehst du das Luzerner Mittelland, den Vierwaldstättersee und bei guter Sicht die Glarner Alpen im Hintergrund. Von Altenrhein aus zeigt sich der Bodensee, das Rheintal und das Alpenpanorama der Ostschweiz. Beide Aussichten sind spektakulär – und unterschiedlich genug, um beide ausprobieren zu wollen.
Mit dem Auto ist die Anfahrt am flexibelsten. Nach Beromünster empfiehlt sich die Route über Linthtal–Zug–Luzern (ca. 60 km, ~60 Min.). Nach Altenrhein fährt man via Schwanden–Sargans–Rheintal (ca. 65 km, ~65 Min.). Da Sprungplätze stark wetterabhängig sind und sich kurzfristig ändern können, ist das eigene Auto die zuverlässigste Option.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, die AFF-Ausbildung an einem Ort zu absolvieren, da die Instruktoren deinen Fortschritt kennen und aufeinander aufbauen. Nach abgeschlossenem AFF und bestandener Lizenz kannst du selbstverständlich an beiden Anlagen springen. In begründeten Ausnahmefällen (z.B. Saisonende an einer Anlage) ist ein Wechsel nach Absprache mit den Instruktoren möglich.
Beide Dropzones – Skydive Luzern und Skydiving Ostschweiz – sind von April bis Oktober in Betrieb. Für Glarner Skydivers bedeutet das eine komfortable Hauptsaison von rund 7 Monaten. Die schönsten Sichtbedingungen bieten erfahrungsgemäss der Frühsommer und der Herbst, wenn die Bergpanoramen der Glarner und Ostschweizer Alpen besonders klar erscheinen.
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