Sprungplatz finden
Base Jumping Schweiz – Lauterbrunnen und Swiss BASE Association

Base Jumping

Base Jumping Schweiz

Die Schweiz gilt als Base-Jumping-Welthauptstadt – Lauterbrunnen mit seinen berühmten Exits, die Swiss BASE Association und eine starke Community machen die Schweiz zum weltweiten Mekka für Base-Jumper.

Infos zur Ausbildung →

Base Jumping in der Schweiz

Lauterbrunnen, Swiss BASE Association und die berühmtesten Exits der Welt – hier dreht sich alles um den Extremsport BASE

Die Schweiz – Welthauptstadt des Base Jumpings

Warum kein anderes Land Base Jumpern so viel bietet wie die Schweiz

Die Schweiz nimmt im weltweiten Base-Jumping eine einzigartige Stellung ein: Sie ist eines der wenigen Länder, in denen dieser Extremsport unter bestimmten Bedingungen legal ausgeübt werden kann. Während Base Jumping in vielen Ländern vollständig verboten oder stark reguliert ist, hat sich in der Schweiz dank der Swiss BASE Association (SBA) und kooperativer Behörden ein funktionierendes Ökosystem etabliert.

Das Herzstück dieser Szene liegt im Kanton Bern: Das Lauterbrunner Tal mit seinen senkrechten Felswänden, Klippen und der weltberühmten Valkyrie hat Lauterbrunnen zur Pilgerstätte für Base-Jumper aus aller Welt gemacht. Jedes Jahr kommen hunderte erfahrene Jumper aus Europa, Amerika und Asien, um an diesen legendären Spots zu springen. Auch die Eiger-Nordwand-Region bietet spektakuläre High-Altitude-Exits für Wingsuit-Piloten und klassische Base-Jumper gleichermassen.

Swiss BASE Association (SBA)

Die 2007 gegründete Swiss BASE Association ist die zentrale Organisation für Base Jumping in der Schweiz. Sie koordiniert die Beziehungen zu Grundeigentümern, Gemeinden und Behörden, stellt Landekarten und Genehmigungen aus und setzt Sicherheitsstandards. Eine SBA-Landekarte ist Pflicht für das Springen in Lauterbrunnen und Walenstadt – wer ohne springt, riskiert Platzverweis und die Schliessung der Gebiete für alle.

Voraussetzungen für Base Jumping

Base Jumping ist kein Einstiegssport und richtet sich ausschliesslich an erfahrene Fallschirmspringer. Die international empfohlenen Mindestvoraussetzungen umfassen mindestens 200 Freifall-Sprünge, einen gültigen Fallschirmspringer-Ausweis (A-Schein oder gleichwertig) sowie eine dedizierte Base-Ausbildung beim sogenannten First Jump Course (FJC). Erst nach der FJC-Ausbildung darf man eigenständig als Solo-Base-Jumper auftreten.

Sicherheit im Fokus

Base Jumping gehört zu den gefährlichsten Sportarten der Welt. Die Zeitfenster zwischen Absprung und Schirmöffnung betragen oft nur wenige Sekunden – Fehler können tödlich sein. Neben der technischen Ausrüstung (Base-spezifisches Fallschirmsystem ohne Reserve) ist die mentale Vorbereitung entscheidend. Erfahrene Jumper empfehlen, jeden Sprung mehrfach zu visualisieren und niemals unter Druck oder bei schlechten Bedingungen zu springen. Die SBA stellt auf ihrer Website aktuelle Sicherheitshinweise, Wetterbedingungen und Exit-Informationen bereit.

Base Jumping Schweiz – Auf einen Blick
200+ Sprünge
Empfohlene Mindest-Erfahrung
A-Schein
Fallschirmspringer-Lizenz nötig
Lauterbrunnen
Weltberühmtes Hauptgebiet
SBA
Swiss BASE Association – Pflicht
Infos zur Ausbildung →

Wichtigste Base-Gebiete der Schweiz

Von Lauterbrunnen bis Walenstadt – die bekanntesten Spots und Anlaufstellen

Kanton Bern – Berner Oberland
Lauterbrunnen – Weltberühmtes Base-Gebiet
Valkyrie Exit, Eiger-Nordwand
Ganzjährig je nach Bedingungen
SBA-Landekarte Pflicht
Landekarte kaufen ↗
Schweizweit – Verschiedene Kantone
Interlaken Region – Jumping Spots
Brücken, Klippen, Felswände
Sommer / Herbst – Hauptsaison
Verschiedene Exit-Typen (E, S, B)
Absprungstellen ansehen →
Organisation – Schweizweit
Swiss BASE Association – Ausbildung
FJC – First Jump Course
Sicherheitsstandards & Landekarten
Mitgliedschaft empfohlen
learntobasejump.com ↗

Der Weg zum ersten Base-Sprung

Von der Skydiving-Lizenz bis zum eigenständigen Base-Jumper – die notwendigen Schritte

01

AFF-Ausbildung & Fallschirmsprung-Lizenz

Der erste Schritt zum Base Jumping führt immer über das klassische Fallschirmspringen. Die AFF-Ausbildung (Accelerated Freefall) vermittelt die fundamentalen Fähigkeiten im Freifall und unter dem Fallschirm. Mit dem A-Schein und mindestens 200 absolvierten Sprüngen besteht die Grundvoraussetzung für die Base-Ausbildung. Die Qualität der Freifall-Fähigkeiten ist entscheidend – erfahrene Base-Instruktoren empfehlen oft deutlich mehr als 200 Sprünge.

02

First Jump Course (FJC)

Der First Jump Course ist die dedizierte Base-Ausbildung und der entscheidende Schritt in den Sport. Erfahrene Base-Instruktoren vermitteln über mehrere Tage die grundlegenden Techniken: Equipment-Handling, Exitverfahren, Notfallprozeduren und die richtige Wahl der Absprungobjekte. Der Kurs endet mit dem ersten begleiteten Solo-Base-Sprung. In der Schweiz werden FJC-Kurse von SBA-anerkannten Instruktoren angeboten.

03

SBA-Mitgliedschaft & Landekarte

Wer in der Schweiz – insbesondere in Lauterbrunnen und Walenstadt – springen möchte, braucht eine gültige SBA-Landekarte. Diese wird von der Swiss BASE Association ausgestellt und berechtigt zum Springen an den zugelassenen Exits. Die SBA verwaltet ausserdem die Beziehungen zu Grundeigentümern und Gemeinden, ohne die Base Jumping in der Schweiz nicht möglich wäre. Respekt gegenüber diesen Abmachungen ist absolut essenziell.

04

Lauterbrunnen – Das Ziel

Für die meisten Base-Jumper ist Lauterbrunnen das erste grosse Ziel. Die Valkyrie Exit, die Eiger-Nordwand und Dutzende weitere Absprungobjekte bieten eine einzigartige Dichte an legalen, gut dokumentierten Exits. Die Community vor Ort ist erfahren und hilfsbereit – neu ankommende Jumper sollten sich jedoch immer an erfahrene Local Jumper wenden, bevor sie unbekannte Exits angehen.

0
Sprünge Voraussetzung
0
Exits weltweit bekannt
0
SBA gegründet
0
Pflicht vor dem ersten Sprung

Häufige Fragen zu Base Jumping in der Schweiz

Die wichtigsten Antworten für Interessierte und erfahrene Skydiver

Ja – die Schweiz ist eines der wenigen Länder, in denen Base Jumping unter bestimmten Bedingungen legal ausgeübt werden kann. Für die bekannten Spots in Lauterbrunnen und Walenstadt ist eine SBA-Landekarte obligatorisch. Wer ohne Genehmigung springt, riskiert die Schliessung der Gebiete für die gesamte Community.

Die Swiss BASE Association wurde 2007 gegründet und ist die zentrale Organisation für Base Jumping in der Schweiz. Sie koordiniert Beziehungen zu Behörden, Grundeigentümern und Gemeinden, stellt Landekarten aus und setzt Sicherheitsstandards. Eine SBA-Mitgliedschaft ist für das Springen in Lauterbrunnen und Walenstadt Pflicht.

International empfohlen werden mindestens 200 Fallschirmsprünge aus dem Flugzeug sowie ein gültiger A-Schein. Viele erfahrene Base-Instruktoren empfehlen deutlich mehr Sprünge, um die nötige Sicherheit und Reaktionsfähigkeit im Freifall zu entwickeln. Zusätzlich ist ein First Jump Course (FJC) bei einem zertifizierten Instruktor Pflicht.

Nein – Base Jumping gibt es nicht als Tandem-Variante und ist ausschliesslich für erfahrene Fallschirmspringer. Wer Extremsport erleben möchte, kann mit einem Tandemsprung beginnen und anschliessend die AFF-Ausbildung absolvieren. Der Weg zum Base Jumping ist lang, aber für leidenschaftliche Skydiver erreichbar.

Der First Jump Course ist die grundlegende Ausbildung für angehende Base-Jumper. Über mehrere Tage werden Themen wie Equipment-Handling, Exitverfahren, Notfallszenarien und die Wahl geeigneter Absprungobjekte vermittelt. Der Kurs endet mit dem ersten begleiteten Solo-Base-Sprung. In der Schweiz werden FJC-Kurse von SBA-anerkannten Instruktoren angeboten.

Base Jumping nach Region

Regionale Informationen zu Absprunggebieten und Base Jumping in der Schweiz

Dein Weg zum Base Jumping beginnt hier

Informiere dich über Ausbildung, Voraussetzungen und die Swiss BASE Association – der erste Schritt führt über das Fallschirmspringen.