Base Jump Bern
Der Kanton Bern beherbergt Lauterbrunnen – das weltberühmteste Base-Jumping-Gebiet der Erde. Felswände, Klippen und legendäre Exits wie die Valkyrie machen den Kanton Bern zum Mekka der Base-Jumper.
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Lauterbrunnen, Valkyrie Exit und die Eiger-Region – der Kanton Bern ist das Herz des weltweiten Base Jumpings
Kanton Bern – Base-Jumping-Hotspot der Welt
Warum erfahrene Base-Jumper aus aller Welt ins Berner Oberland pilgern
Wenn Skydiver den Schritt ins Base Jumping wagen, führt ihr Weg fast immer früher oder später in den Kanton Bern. Das Lauterbrunner Tal mit seinen bis zu 300 Meter hohen, senkrecht abfallenden Felswänden bietet eine Konzentration an erstklassigen Base-Exits, wie sie weltweit kaum zu finden ist. Was Yosemite für Kletterer oder Chamonix für Bergsteiger ist, ist Lauterbrunnen für Base-Jumper: ein Wallfahrtsort.
Bereits seit den frühen 1990er Jahren zieht das Lauterbrunner Tal Base-Jumper an. Legenden der Szene haben hier ihre Karriere aufgebaut, Weltrekorde wurden versucht, und Wingsuit-Piloten haben die engen Talhänge zu einem der spektakulärsten Spielfelder der Welt gemacht. Der Valkyrie Exit – eine Felskante hoch über dem Tal – ist international der wohl bekannteste Base-Exit überhaupt.
Lauterbrunnen – Das Herzstück
Das Lauterbrunner Tal liegt tief zwischen steilen Felswänden, die es auf drei Seiten umgeben. Diese natürliche Konfiguration schafft ideale Bedingungen für Base-Sprünge: genügend Höhe über der Landezone, definierte Flugrouten und gut zugängliche Exits über Bergbahnen wie die Schilthornbahn. Die Landezone im Talboden ist grosszügig bemessen – entscheidend bei einem Sport, in dem jedes Detail zählt.
Voraussetzungen & Swiss BASE Association
Um in Lauterbrunnen springen zu dürfen, braucht man zwingend eine gültige SBA-Landekarte. Die Swiss BASE Association stellt diese gegen Gebühr aus und pflegt damit die Beziehungen zu Grundeigentümern und der Gemeinde Lauterbrunnen. Ohne SBA-Karte zu springen ist nicht nur illegal, sondern schadet der gesamten Szene. Die technischen Voraussetzungen: mindestens 200 Fallschirmsprünge, A-Schein und ein abgeschlossener First Jump Course (FJC).
Die Eiger-Region
Neben Lauterbrunnen bietet die Eiger-Region weitere Absprungpunkte für fortgeschrittene Jumper. Wingsuit-Piloten nutzen die Nordwandrouten des Eigers für Proximity-Flights, die zu den technisch anspruchsvollsten der Welt zählen. Diese Exits erfordern aussergewöhnliche Erfahrung und sind ausschliesslich für Top-Level-Jumper geeignet. Für Einsteiger ins Base Jumping sind die Lauterbrunner Standardexits der richtige Startpunkt.
Base-Gebiete im Kanton Bern
Die wichtigsten Absprunggebiete und Anlaufstellen für Base-Jumper
Was macht Lauterbrunnen so besonders?
Die Faktoren, die Lauterbrunnen zum weltweiten Base-Mekka gemacht haben
Einzigartige Geologie
Das Lauterbrunner Tal ist ein klassisches Trogtal mit senkrechten Felswänden, die bis zu 300 Meter senkrecht abfallen. Diese natürliche Konfiguration bietet Base-Jumpern genau das, was sie suchen: hohe Absprungobjekte mit klarer Landzone darunter, definierte Fluglinien ohne Hindernisse und kurze Zugangswege über gut ausgebaute Bergbahnen. Kein anderes Tal in Europa vereint diese Faktoren in vergleichbarer Dichte.
Legale & zugängliche Exits
Dank der Swiss BASE Association bestehen in Lauterbrunnen klare, legale Rahmenbedingungen für Base Jumping. Exits wie der Valkyrie sind gut dokumentiert, regelmässig genutzt und von der Gemeinschaft respektiert. Die meisten Absprungpunkte sind über die Schilthornbahn oder andere Bergbahnen einfach erreichbar – auch mit dem Fallschirmsystem, das einige Kilogramm wiegt.
Internationale Community
Lauterbrunnen ist ein globaler Treffpunkt. Im Sommer trifft man hier Base-Jumper aus aller Welt – von erfahrenen Wingsuit-Profis bis zu FJC-Absolventen, die ihre ersten Solo-Sprünge absolvieren. Diese Community ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor: Neue Jumper profitieren vom Wissen der Erfahrenen, können Exits gemeinsam anschauen und sich gegenseitig beim Packen und Springen unterstützen.
Sicherheit & Respekt
Mit der Popularität kommen auch Verantwortung und Risiken. Die SBA-Regeln existieren nicht ohne Grund: Respektlosigkeit gegenüber Grundeigentümern, Naturschutzzonen oder der Gemeinde kann zur Schliessung von Exits führen. Jeder Jumper trägt Mitverantwortung für den Erhalt dieses einzigartigen Spots. Das bedeutet: immer mit SBA-Karte springen, Lärm minimieren, Abfälle mitnehmen und Verbotszeiten einhalten.
Häufige Fragen zu Base Jumping im Kanton Bern
Antworten zu Voraussetzungen, Zugänglichkeit und Sicherheit
Lauterbrunnen vereint mehrere entscheidende Faktoren: senkrechte Felswände bis zu 300 Metern, gut zugängliche und legale Exits dank der SBA, eine grosse internationale Community und eine jahrzehntelange Base-Jumping-Geschichte. Der Valkyrie Exit gilt als einer der berühmtesten Base-Exits der Welt.
Ja – für das Springen in Lauterbrunnen ist eine SBA-Landekarte obligatorisch. Diese wird von der Swiss BASE Association ausgestellt. Wer ohne Karte springt, riskiert Platzverweis und die Schliessung der Exits für die gesamte Community. Die Karte ist online über swissbaseassociation.org erhältlich.
Die Hauptsaison erstreckt sich von Frühsommer bis Herbst, typischerweise Juni bis Oktober. In diesen Monaten sind die Wetterbedingungen am stabilsten und die Community am aktivsten. Sprünge sind grundsätzlich ganzjährig möglich, aber Winterkonditionen erfordern deutlich mehr Erfahrung und spezifische Ausrüstung.
First Jump Courses (FJC) werden von SBA-anerkannten Instruktoren angeboten – teils in der Schweiz, teils im Ausland. Für Informationen zu aktuellen Kursangeboten empfiehlt sich der Kontakt über die Swiss BASE Association. Der FJC ist Pflichtvoraussetzung für eigenständiges Base Jumping.
Base Jumping nach Region
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